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Energiekrise bedroht Tiere in Mönchengladbach
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Energiekrise bedroht Tiere in Mönchengladbach

Das Geld ist weniger wert, Stromkosten explodieren und auch Heizkosten steigen in die Höhe. Bei uns ist es ein Pullover mehr, eine Decke mehr oder so viel Geld wie möglich zurücklegen. Woanders geht es um Tierleben.

Veröffentlicht: Freitag, 14.10.2022 04:41

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Das Tierheim in Mönchengladbach hat bei den ganzen Kostenexplosionen rund um Strom und Gas große finanzielle Probleme. Das könnte sogar dazu führen, dass bald an der medizinischen Versorgung gespart werden muss. Das sagt der verantwortliche Tierschutzverein. Neben den Strom- und Heizrechnungen sind in den letzten Monaten auch die Kosten für das Futter, die medizinische Versorgung und auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stark gestiegen. Deshalb rechnet der Tierschutzverein damit, dass er im Jahr 30.000 bis 40.000 Euro mehr für den Betrieb des Tierheims zahlen muss. Gleichzeitig kommen gerade weniger Spenden rein, da ja auch potenzielle Spenderinnen und Spender versuchen zu sparen.

Der Tierschutzverein verhandelt deswegen mit der Stadt Mönchengladbach darüber, ob die Pauschale angehoben wird, die die Stadt für den Betrieb des Tierheims zahlt, denn die Energiekrise bedroht damit Tierleben in Mönchengladbach. Zuletzt hat der Tierschutzverein auch schon die Vermittlungsgebühren leicht angehoben, um mehr einnehmen zu können. Wenn sich die Lage nicht bessern wird, sei es sogar eine Option, die Tiere bald nicht mehr so oft in die Tierarztpraxis zu bringen, sagt der verantwortliche Tierschutzverein.

Lisa Tellers und Sascha Faßbender haben in der Radio 90,1 Morningshow unter anderem über die Lage im Mönchengladbacher Tierheim gesprochen:

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RADIO 90,1 | Beitrag zum Anhören
Energiekrise bedroht Tiere in Mönchengladbach
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Autoren: Andreas Artz / Sascha Faßbender


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