
Zuspruch für RSV-Impfungen bei Kleinkindern
Das Bundesgesundheitsministerium möchte eine RSV-Impfung für Babies leichter machen. Schon ab Herbst soll es die Impfung auf Kosten der Krankenkassen geben. Das sieht ein Entwurf des Gesundheitsministeriums vor.
Veröffentlicht: Mittwoch, 24.07.2024 13:06
Das Elisabeth-Krankenhaus bei uns begrüßt die Pläne und würde sich auch über eine Impfkampagne freuen, es gibt aber noch offene Fragen zur Finanzierung. Eine Infektion mit dem RS-Virus kann bei Kleinkindern und Säuglingen zu schweren Lungenentzündungen oder Bronchitis führen. Oft benötigen betroffene Kinder dann zusätzlichen Sauerstoff, um atmen zu können, erklärt das Elisabeth-Krankenhaus. Das Robert Koch Institut spricht von 25.000 Fällen in Deutschland, die deshalb pro Jahr ins Krankenhaus kommen. Das Eli beobachtet in den letzten zwei Jahren besonders starke Infektwellen, weil viele Kinder durch die Isolation der Pandemie ein geschwächtes Immunsystem hätten. Man sei froh, dass es jetzt eine Impfung für alle Neugeborenen gebe. Unklar ist bisher aber, welche Vergütung die Kinderärzte für den Impfvorgang bekommen.