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Zukunftsagentur positioniert sich zum Kohleausstieg
© MWIDE NRW/G. Jäger
Im Rheinischen Braunkohlerevier sollen 2030 erste Kraftwerke vom Netz gehen.
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Zukunftsagentur positioniert sich zum Kohleausstieg

Die Pläne der Ampel-Bundesregierung, den Kohleausstieg vorzuziehen, stoßen auf heftige Kritik aus unserer Region.

Veröffentlicht: Donnerstag, 23.12.2021 06:18

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Die Zukunftsagentur Rheinisches Revier hat in einem Papier deutlich gemacht, dass ein gleichzeitiger Kohleausstieg bis 2030 UND die Schaffung neuer Arbeitsplätze unter den derzeitigen Bedingungen kaum zu realisieren sind. Bis 2030 aus der Kohle auszusteigen, befürwortet die Zukunftsagentur zwar - es zeichne sich aber schon jetzt ab, dass der gleichzeitige Strukturwandel wohl hinterherhinken wird. Etwa die Förderung von Unternehmen zur Schaffung neuer Arbeitsplätze sei bislang schon recht ernüchternd verlaufen. Auch die vielen Planungsverfahren dauern laut Zukunftsagentur zu lang, um bis 2030 ausreichend zu sein. Wenn der Kohleausstieg wie geplant doppelt so schnell laufen soll, müsse der begleitende Strukturwandel nun an vielen Stellen ebenfalls beschleunigt und alle beteiligten Akteure besser finanziell und personell unterstützt werden, fordert die Zukunftsagentur von der neuen Bundesregierung.  

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