
Zukunft nach der Braunkohle
Wie lassen sich Jobs bei uns in der Region halten, wenn in einigen Jahren keine Braunkohle mehr gefördert wird? Der Masterplan dafür steht jetzt.
Veröffentlicht: Montag, 16.12.2019 17:53
Am Wochenende wurde das sogenannte Wirtschafts- und Strukturprogramm für das Rheinische Braunkohlerevier an NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart übergeben. Bis zum Kohlestrom-Aus im Jahr 2038 müssen jetzt langfristig für zehntausende Jobs Alternativen her. Dafür soll auch in Mönchengladbach investiert werden. Ein wichtiger Pfeiler ist etwa die Förderung des Start-Up-Sektors in unserer Stadt. Weiterer Schwerpunkt ist die Forschung. Hier setzt man unter anderem auf das geplante Innovationszentrum am Flughafen in Neuwerk. Außerdem sollen die bisher von der Kohlebranche genutzten Bahntrassen zu ÖPNV-Strecken umgebaut werden. Mönchengladbacher Berufspendler sollen so noch besser an die Regionen Aachen, Düsseldorf und Köln angebunden werden. Der Bund unterstützt alle Maßnahmen im Rheinischen Braunkoherevier mit fast 15 Milliarden Euro.