
Zentrales Vorsorgeregister: Dokumente können digital hinterlegt werden
Wer für einen medizinischen Notfall vorsorgen möchte, kann wichtige Dokumente jetzt auch digital hinterlegen lassen.
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Seit Anfang Oktober ist das im Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer möglich. Darauf weist die Verbraucherzentrale in Mönchengladbach hin. Bisher konnte im Register nur vermerkt werden, dass beispielsweise eine Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht existiert. Jetzt können auch die Dokumente selbst hochgeladen werden. Ärzte und Betreuungsgerichte können dadurch im Notfall direkt auf deren Inhalt zugreifen. Privatpersonen können die Dokumente allerdings nicht selbst hochladen. Das übernehmen unter anderem Betreuungsbehörden, Rechtsanwälte oder Notare. Die Registrierung kostet bei Online-Anmeldung und Zahlung per Lastschrift grundsätzlich 20 Euro 50. Wichtig ist außerdem: Die Originaldokumente müssen weiterhin aufbewahrt werden und im Zweifelsfall schnell zugänglich sein.