
Wohnungsmarkt in Mönchengladbach weiter angespannt
Mönchengladbach wächst, der Wohnungsmarkt allerdings kaum. Das geht aus dem Wohnungsmarktbericht der Stadt für das Jahr 2024 hervor. Demnach werden zwar Wohnungen gebaut, allerdings viel zu wenige. Gleichzeitig steigen die Mieten.
Veröffentlicht: Montag, 12.01.2026 05:35
So ist Mönchengladbach vorletztes Jahr um gut 1.500 Einwohner gewachsen, gleichzeitig sind aber nur gut 250 neue Wohnungen entstanden. Das führt laut der Stadt auch dazu, dass die Mieten weiter steigen. Ende des vorletzten Jahres wurden im Schnitt 9 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter fällig. Die höchsten Mieten gab es im Norden Mönchengladbachs, die niedrigsten im Westen. All dies hat zur Folge, dass Menschen seltener aus ihrer Wohnung wegziehen und somit noch seltener etwas frei wird. Die Stadt versucht aktuell, diesem Trend mit mehr Wohnprojekten entgegenzuwirken.
Gleichzeitig gibt es auch weniger geförderte Wohneinheiten, die besonders günstig sind. Denn nach einer gewissen Zeit fallen einmal geförderte Wohnungen aus der Mietpreisbindung heraus und die Eigentümer können wieder höhere Mieten verlangen. Es wird jedoch bereits nachgerüstet: So hat die Stadt allein im Jahr 2024 mehr als 200 neue geförderte Wohneinheiten genehmigt. Auf dem restlichen Wohnungsmarkt ist die geringe Fluktuation ein Problem. Aufgrund hoher Mieten scheuen viele Mönchengladbacher einen Umzug. Entsprechend gibt es wenig Leerstand und damit ein noch geringeres Angebot.