
Wohnungseinbrüche in Mönchengladbach gehen deutlich zurück
Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Mönchengladbach ist deutlich gesunken – und auch während der Sommerferien gibt es bislang keine auffällige Entwicklung.
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Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Mönchengladbach ist zuletzt deutlich zurückgegangen. Im ersten Halbjahr 2026 wurden laut Polizeilicher Kriminalstatistik 156 Fälle registriert. Im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres waren es noch 245. Das entspricht einem Rückgang von gut 36 Prozent.
Auch mit Blick auf die laufenden Sommerferien zeigt sich nach Angaben der Polizei keine auffällige Entwicklung. Die bislang registrierten Zahlen liegen deutlich unter 40 Fällen. Im vergangenen Sommer waren es lediglich drei Fälle mehr. Allerdings weist die Polizei darauf hin, dass die Zahlen für die aktuellen Sommerferien noch vorläufig sind. Laufende Ermittlungen können dazu führen, dass einzelne Taten später anders bewertet werden.
Mehr als die Hälfte der Taten bleibt beim Versuch
Etwas mehr als die Hälfte der registrierten Wohnungseinbrüche in den Sommerferien blieb beim Versuch. Besondere Vorgehensweisen der Täter seien bislang nicht erkennbar. In einigen wenigen Fällen gibt es Hinweise darauf, dass Täter die urlaubsbedingte Abwesenheit der Bewohner ausgenutzt haben könnten.
Örtliche Schwerpunkte gibt es in diesem Sommer unter anderem in Schrievers, Wickrath-Mitte, Eicken und Westend. Dort wurden jeweils mindestens drei Fälle bekannt. Im vergangenen Jahr waren vor allem Westend, Odenkirchen-Mitte, Odenkirchen-West, Windberg und Holt betroffen.
Wie viele der aktuellen Fälle bereits aufgeklärt werden konnten, lässt sich laut Polizei noch nicht sagen. Ermittlungen laufen und gesicherte Spuren müssen teilweise noch ausgewertet werden. Im Halbjahresvergleich hat sich die Aufklärungsquote allerdings verbessert: Sie stieg von 10,61 Prozent im ersten Halbjahr 2025 auf 16,03 Prozent in diesem Jahr.
Polizei gibt Tipps für den Urlaub
Auch wenn die Einbruchszahlen zurückgegangen sind, empfiehlt die Polizei einige Vorkehrungen vor einer Reise. Häuser und Wohnungen sollten während des Urlaubs möglichst bewohnt wirken. Nachbarn, Freunde oder Angehörige können beispielsweise regelmäßig den Briefkasten leeren, Rollläden bewegen oder Mülltonnen an die Straße stellen.
Von Hinweisen auf die eigene Abwesenheit rät die Polizei dagegen ab. Urlaubsbilder sollten demnach nicht in Messenger-Statusmeldungen veröffentlicht werden. Auch der Anrufbeantworter sollte keinen Hinweis auf den Urlaub enthalten.
Vor der Abreise sollten außerdem alle Fenster und Türen kontrolliert und abgeschlossen werden. Zeitschaltuhren oder Smart-Home-Systeme können genutzt werden, um Licht und Rollläden zu unterschiedlichen Zeiten zu steuern. Wertsachen, Schmuck und Bargeld sollten nicht offen in der Wohnung liegen.