
Wohlfahrtsverbände fürchten Einschnitte
Das Land NRW will die geplanten Kürzungen im Sozialbereich halbieren. Unter anderem nachdem viele Wohlfahrtsverbände vor dem Landtag protestiert hatten. Die Wohlfahrtsverbände Caritas und AWO in Mönchengladbach sehen darin zumindest einen Teilerfolg, wenn auch keinen Durchbruch.
Veröffentlicht: Montag, 16.12.2024 12:57
Dass weniger Finanzierung wegfällt sei wichtig, so die Caritas. Trotzdem wird gespart, und das dort, wo das Geld sowieso schon immer knapp ist. Angebote aufgeben stehe zwar eigentlich nicht auf dem Plan. Aber wenn das Geld nicht mehr reicht, müssten die Angebote entsprechend angepasst werden. Die AWO fürchtet, dass zum Beispiel die Geflüchteten in Mönchengladbach, die dringend Unterstützung bei behördlichen Angelegenheiten brauchen, durch die geplanten Kürzungen nicht mehr so intensiv begleitet werden können wie eigentlich nötig. Aber auch Angebote, wie kulturelle Veranstaltungen, könnten in Zukunft auf der Kippe stehen, wenn das Geld nicht mehr ausreiche.