
Windgutachten zur A 44
Ein Gutachten hat jetzt die Windsituation auf der A 44 am Tagebau Garzweiler untersucht. Damit hatte die Autobahn GmbH das Fraunhofer Institut beauftragt.
Veröffentlicht: Mittwoch, 25.10.2023 11:34
In der Vergangenheit musste der Abschnitt zwischen Mönchengladbach und Aachen bei starkem Wind immer wieder gesperrt werden. Der Tagebau ist daran aber offenbar nicht Schuld. Das Gutachten hat untersucht, inwiefern der Tagebau die Windverhältnisse beeinflusst. Das Ergebnis: Die Ausgrabungen hätten keinen signifikanten Einfluss auf den Wind an der Strecke. Die A 44 verbindet seit 2018 die Autobahnkreuze Holz und Jackerath. Die Strecke durchquert den Braunkohletagebau Garzweiler II. Insgesamt hat es dort bisher sechs sogenannte „Starkwindereignisse“ gegeben. Dabei musste der Abschnitt auf der A 44 gesperrt werden - das letzte Mal im Februar 2022. Außerdem gab es immer wieder Unfälle, die auf starken Wind zurückgeführt wurden. Die Autobahn GmbH hatte darauf reagiert und zum Beispiel Windanzeigen aufgestellt.