
Wilke-Wurst-Skandal
Der Wilke-Wurst-Skandal, von dem auch Mönchengladbach betroffen ist, hat jetzt auch Konsequenzen für den Geschäftsführer der Firma.
Veröffentlicht: Mittwoch, 09.10.2019 05:15
Die Staatsanwaltschaft Kassel hat ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet. Unter anderem wegen des Anfangsverdacht der fahrlässigen Tötung. Die Waren von Wilke werden mit zwei Todesfällen und 37 weiteren Listerien-Erkrankungen in Verbindung gebracht. Seit knapp einer Woche ist das Unternehmen deshalb geschlossen. Der Betrieb mit 200 Mitarbeitern hat vorläufige Insolvenz angemeldet. In Mönchengladbach sind rund 30 Betriebe von Wilke beliefert worden. Die Betriebe haben auf den Rückruf reagiert und es wurden inzwischen alle verdächtigen Wurstprodukte aus dem Verkauf genommen. Die Verbraucherzentrale NRW und die Organisation Foodwatch kritisieren die Informationspolitik der Behörden. Diese sei unzureichend und unverantwortlich. In solchen Fällen müsse schneller und transparenter gehandelt werden.