
Weniger Erziehungshilfen beantragt
In Mönchengladbach haben zuletzt etwas weniger Familien Erziehungshilfen beantragt. Die Zahl sank laut einer Landesstatistik um circa 5 Prozent - auf etwa 4.360 Fälle.
Veröffentlicht: Donnerstag, 17.10.2019 10:59
Anspruch auf diese Hilfen hat man, wenn man Streits oder andere Probleme mit den eigenen Kindern nicht mehr alleine lösen kann. In bestimmen Fällen können auch Kitas, Schulen oder das Jugendamt Hilfen beantragen. Dabei kann es völlig unterschiedliche Hilfen für Familien geben. Möglich sind zum Beispiel Beratungsgespräche - zum Beispiel, wenn es in bestimmten Situationen immer zu Streit mit dem Kind kommt. Diese Beratungen machen den größten Teil der Erziehungshilfen in Mönchengladbach aus. In krassen Fällen kann das Kind aber beispielswiese auch in ein Heim kommen - das passiert aber erst, wenn andere Maßnahmen nicht geholfen haben. In Mönchengladbach war das letztes Jahr etwa 870 mal der Fall - fast genauso oft wie im Vorjahr.