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Wenig Spielraum beim Schienennetz
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Wenig Spielraum beim Schienennetz

Das Schienennetz am Niederrhein ist vollständig ausgelastet. Den Güter- und Personenverkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern, wird daher auf Jahre nicht möglich sein.

Veröffentlicht: Freitag, 20.12.2019 07:57

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Zu diesem Ergebnis kommt die Industrie und Handelskammer Mittlerer Niederrhein in einer Analyse des Schienennetzes in der Region. Zahlreiche neue Zugverbindungen zwischen Ruhrgebiet, Rheinland und etwa den Niederlanden würden aktuell scheitern, weil einfach kein Platz für neue Schienen oder Verbindungen sei, so die IHK. Das betreffe zum Beispiel die geplante Universitätslinie zwischen Düsseldorf und Einhoven über Mönchengladbach, aber auch die Verlängerung der S8 bis Erkelenz. Laut IHK hat man nach der Wende falsch geplant. Damals sei hauptsächlich ins Schienennetz Mittel- und Ostdeutschlands investiert worden. Aber auch aktuelle Planungen für künftige Verbindungen in NRW seien zu kurzsichtig geraten. Damit sei die Situation des Schienenverkehrs am Niederrhein für die kommenden 10 Jahre so gut wie festgefahren, so die IHK. 

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