
Weitere Proteste am Tagebau Garzweiler
Mehr als 50 Klimaaktivisten sind gestern in den Braunkohletagebau Garzweiler eingedrungen. Dabei ist ein Mensch verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der RWE-Konzern zeigte sich bestürzt über diesen Vorfall und hat Strafanzeige gestellt.
Veröffentlicht: Montag, 16.08.2021 13:06
Die rund 50 Aktivisten waren mit ihren Instrumenten in den Tagebau geklettert und haben dort ein Klassikkonzert gegeben. Laut RWE ist ein Mitarbeiter des Werkschutzes bei der Aktion verletzt worden und musste später ins Krankenhaus eingeliefert werden. Außerhalb des Tagebaus haben mehrere hundert Menschen an einem Protest-Spaziergang teilgenommen. Dieser führte durch die sechs von Garzweiler II bedrohten Erkelenzer Ortschaften. Die Aktivisten forderten den Ausstieg aus der Braunkohle bis spätestens 2030. Für den Herbst haben die Klimaaktivisten weiteren Widerstand angekündigt. Dann will RWE weitere Häuser in dem kleinen Erkelezener Ort Lützerath abreißen.