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Tagebau Garzweiler
© RWE AG
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Weitere Planungen für Kohleausstieg

Das Bundeskabinett will heute Strukturhilfen für die vom Kohleausstieg betroffenen Regionen auf den Weg bringen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 22.05.2019 04:40

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Eine Kohle-Kommission hatte sich auf einen schrittweisen Ausstieg bis spätestens 2038 geeinigt. Der Bund hat den Kohle-Ländern unter anderem Nordrhein-Westfalen Strukturhilfen von insgesamt 40 Mrd. Euro zugesagt. Nach NRW werden so in den nächsten 20 Jahren 15 Mrd. Euro vom Bund fließen. Die in Aussicht gestellten Gelder sollen in NRW vollständig in die Braunkohlereviere fließen. Dabei sollen nicht nur Tagebauanrainerkommunen und Standorte mit Braunkohlekraftwerken, sondern auch weitere Gegenden, die mit der Braunkohlewirtschaft verflochten sind, berücksichtigt werden. Laut der Landesregierung gehören zum Rheinischen Braunkohlerevier deshalb unter anderem der Rhein-Kreis Neuss, der Kreis Heinsberg, und auch die Stadt Mönchengladbach.

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