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Weitere Hinweise im Fall "Rabea"
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Weitere Hinweise im Fall "Rabea"

Die Mönchengladbacher Polizei arbeitet weiter fieberhaft daran, die Identität des am Montag aufgefundenen, getöteten neugeborenen Mädchens zu klären. Ermittler haben es vorerst "Rabea" genannt. Mehrere Dutzend Hinweise gibt es bereits.

Veröffentlicht: Freitag, 01.04.2022 12:24

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Über den Inhalt der bisher eingegangenen Hinweise werde man aber nichts sagen, so eine Polizeisprecherin. Auch als Reaktion auf eine Plakataktion, mit der die Polizei nach der unbekannten Mutter sucht, habe es mehrere Anrufe gegeben. Die Leiche des Babys war am Montag entdeckt worden. Das Kind lag in einer Einkaufstasche eingewickelt in einem Mülleimer. Die Polizei vermutet, dass mit der Tasche vor kurzem in dem Supermarkt auf der Reyerhütte eingekauft wurde und sucht unter anderem mit Fotoplakaten nach dem Besitzer oder nach Hinweisen, wer damit gesehen wurde. Nahe dem Fundort waren nach Angaben der Polizei auch heute Beamte im Einsatz, um Handzettel zu verteilen und als Ansprechpartner für mögliche Zeugen zu dienen. Jeder noch so kleine Hinweis könne wichtig sein, betont die Polizei. 

Polizei und Staatsanwaltschaft teilten heute mit: Eins der Ziele sei es, dem Mädchen am Ende eine Geschichte geben zu können - dazu werde weiter unermüdlich ermittelt, um die Hintergründe ihres Todes zu klären. Die Leiche des Kindes werde nun auch beigesetzt. Da die Identität des getöteten Mädchens weiter unklar ist, haben die Ermittler ihm vorerst den Namen "Rabea" gegeben - aus dem Hebräischen abgeleitet für "Mädchen". 



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