
Weitere Details im Wurst-Skandal
Nachdem der Skandal um keimbelastete Wurst des Herstellers Wilke auch Mönchengladbach erreicht hat, kann die Stadt inzwischen zumindest etwas Entwarnung geben.
Veröffentlicht: Dienstag, 08.10.2019 07:50
Stand jetzt, seien weder Metzgereien noch Wursttheken in Supermärkten von Wilke beliefert worden, so die Stadt. Auch an Senioreneinrichtungen in Mönchengladbach seien keine Wilke-Produkte geliefert worden, so die Stadt. Sie hatte selbst aufwändig nachrecherchieren müssen, welche Betriebe in Mönchengladbach direkt oder indirekt von Wilke beliefert werden. Direkt beliefert wurden demnach zwei Großhändler, die direkt am vergangenen Freitag über den bundesweiten Rückruf der entsprechenden Wurst-Produkte informiert werden konnten. Bei den anderen fast 30 Betrieben gelang das erst nach und nach. Darunter vor allem Gastronomien, aber auch Bäcker mit Wurstbrötchen im Sortiment, sowie Kantinen oder Caterer. Sie musste die Stadt gestern zum Teil noch persönlich über mögliche Keime in Wilke-Produkten warnen.