
Wahlunterlagen nicht zugestellt
In Mönchengladbach sind wieder Wahlbenachrichtigungen illegal entsorgt und dann gefunden worden. Jetzt hat die Stadt Anzeige gestellt.
Veröffentlicht: Mittwoch, 02.09.2020 06:41
Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Unterschlagung und Wahlfälschung. Ein einziger Zusteller soll dafür verantwortlich sein. Das meldet die Rheinische Post. Die zuständige Firma habe ihn demnach bereits entlassen, es folgen weitere Ermittlungen. Der Postbote soll Mitte August die rund 600 Wahlbenachrichtigungen in den Müll geworfen haben. Und er soll weitere Briefe und Stadt-Unterlagen entsorgt haben, die vor dem Wochenende in einem Gebüsch gefunden wurden. Die Stadt hat die Post sichergestellt, meldet ein Sprecher. Einige Unterlagen wurden jetzt an die Staatsanwaltschaft weitergegeben. Durch die Vorfälle könnten einige Mönchengladbacher ihre Wahlbenachrichtigungen zu spät oder noch gar nicht erhalten haben.