
VRR rechnet mit hohen Umsatzeinbrüchen
Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr hat durch die Corona-Krise ein finanzielles Risiko von 295 Millionen Euro - und das ist noch ein optimistisches Szenario.
Veröffentlicht: Freitag, 12.06.2020 13:24
Das geht aus Berechnungen des VRR auf Basis einer civity-Studie hervor. Der VRR rechnet dabei in zwei Szenarien. Das optimistischere sieht Umsatzeinbrüche bei Einzel- und Monatskarten im halben März, im April und Mai vor. Danach könne sich die Situation etwas entspannen, Auswirkungen dürften aber bis Jahresende zu spüren sein. In diesem Fall drohe ein Finanz-Risiko von 295 Millionen Euro. Im pessimistischen Modell geht der VRR von einem weiteren Shutdown im Herbst aus. Dann läge das finanzielle Risiko geschätzt bei 415 Millionen Euro. Außerdem erwartet der Verbund auch weitere negative Folgen im kommenden Jahr. Zum Beispiel könne es passieren, dass durch höhere Arbeitslosigkeit normale Abonnenten auf das günstigere Sozialticket ausweichen müssen oder ihr Abo komplett kündigen.