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Viel Arbeit für Grenzinfopunkte
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Der Pendlerverkehr soll so gut es geht nicht weiter belastet werden. Das hofft Straßen.NRW zu erreichen.
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Viel Arbeit für Grenzinfopunkte

Die Unsicherheiten durch die Corona-Pandemie haben offenbar viele Menschen am Niederrhein beschäftigt, die oft über die Grenze in die Niederlande müssen.

Veröffentlicht: Dienstag, 08.12.2020 17:12

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Die sogenannten "Grenzinfopunkte" der Euregeio Rhein-Maas-Nord haben im Coronajahr starken Zulauf bekommen. Dort werden Beratungen und Hilfe angeboten, um Grenzhindernisse für Arbeitnehmer, Studenten und Privatleute zu überwinden. Bis September hat die Zahl der Beratungen an den Grenzinfopunkten in diesem Jahr um 40 Prozent zugenommen. Die Website der Grenzinfopunkte wurde allein in den letzten drei Monaten 478.000 Mal aufgerufen. Das sind mehr als acht Mal so viele Aufrufe, wie im Jahr vor Corona. Neben den normalen Fragen zum Wohnen, Arbeiten oder Studieren in den Niederlanden hatten Bürger jetzt in der Coronazeit vor allem Fragen zur Quarantäne- und Meldepflicht beim Grenzübergang. Aus den Grenzregionen bekommen die Grenzinfopunkte jetzt auch wieder finanzielle Unterstützung: Fast 1,3 Millionen Euro gibt es für die kommenden Jahre bis 2025. 

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