
Versuchter Mord: zehn Jahre Haft gefordert
Im März dieses Jahres hat ein 25jähriger einen damals 16jährigen im Regionalzug RE8 mit einem Messer attackiert und lebensgefährlich verletzt.
Veröffentlicht: Dienstag, 12.10.2021 08:14
Seit September muss sich der 25jährige wegen versuchten Mordes vor dem Mönchengladbacher Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft hat jetzt zehn Jahre Haft gefordert. Die Tat ist damals von Überwachungskameras aufgezeichnet worden. Die Aufnahmen zeigen, wie der 25jährige mit einem Küchenmesser unvermittelt auf den heute 17jährigen eingestochen hat. Der Angeklagte habe heimtückisch gehandelt, so die Staatsanwaltschaft. Der 17jährige sei wehrlos und ein Zufallsopfer gewesen, heißt es weiter. Der Angeklagte kann sich angeblich nicht an die Tat erinnern. Sein Verteidiger hat keinen konkreten Strafantrag gestellt. Eine psychiatrische Gutachterin hatte den alkohol- und drogenabhängigen 25jährigen als voll schuldfähig eingestuft. Die Staatsanwaltschaft fordert zehn Jahre Haft, das Urteil soll Donnerstag (14.10.) fallen.