
Verkehrsbünde bitten NRW um Hilfe
Aufgrund der Corona-Pandemie bittet der Verkehrsverbund Rhein Ruhr das Land NRW um Hilfe. Dazu hat der VRR gemeinsam mit zwei anderen Verkehrsverbünden eine Resolution verabschiedet.
Veröffentlicht: Freitag, 12.06.2020 13:17
Demnach drohen im Öffentlichen Nahverkehr in NRW aufgrund der Corona-Krise alleine in diesem Jahr Einnahmeverluste in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), der Nahverkehr Rheinland (NVR) und der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) bitten das Land NRW um die Bildung eines Rettungsschirms für den ÖPNV und den SPNV. Ohne eine solche Unterstützung müsste sonst das Angebot bei Bus-, Bahn- und Schienennetz reduziert werden, so die Verkehrsverbünde. Der Bund hat bundesweit schon 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, um die fehlenden Einnahmen bei Bussen und Bahnen zumindest teilweise ausgleichen zu können. Das reiche aber nicht aus, so die Verkehrsverbünde. Darum setze man jetzt darauf, dass jetzt auch noch das Land NRW dabei mithilft, die bestehende finanzielle Lücke zu schließen.