
Urteil im Prozess um geplante Morde
Im Prozess gegen zwei Viersener und einem Mönchengladbacher hat das Mönchengladbacher Landgericht heute teils lange Haftstrafen verhängt.
Veröffentlicht: Donnerstag, 31.10.2019 15:25
Die drei sollen Pläne für drei Morde geschmiedet haben, die aus unterschiedlichen Gründen gescheitert sind. In einem Fall gab es Abstimmungsprobleme, im zweiten Fall konnte das Opfer verletzt fliehen. Der dritte Plan scheiterte, weil einer der Angeklagten vorher festgenommen wurde.
Der Viersener Angeklagte J. muss sieben Jahre und sechs Monate in Haft, sein Komplize P., ebenfalls aus Viersen, sieben Jahre. Der Mönchengladbacher Angeklagte D. wurde nur zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Alle drei müssen außerdem in einer geschlosse Anstalt einen Drogenentzug machen. Verurteilt wurden alle drei wegen Verabredung zu einem Verbrechen - den beiden Viersenern wird außerdem in einem Fall Menschenraub zu Lasten gelegt, beim Viersener J. kommt auch noch gefährliche Körperverletzung dazu.