
Urteil im Prozess um geplante Morde
Am Mönchengladbacher Landgericht könnte heute das Urteil gegen einen Mönchengladbacher und einen Viersener fallen, die ingesamt drei Morde geplant haben sollen.
Veröffentlicht: Freitag, 25.10.2019 06:16
Beide sollen sich unter anderem über Whatsapp für die Taten verabredet haben. Mit einem 10 Jahre jüngeren Komplizen aus Viersen zusammen soll der 34-jährige Mönchengladbacher zunächst einen Mord an einem Drogendealer geplant haben. Nur wegen Abstimmungsproblemen soll es nicht dazu gekommen sein. Der Mann aus Viersen überwältigte dann im Februar laut Anklage zusammen mit einem dritten Komplizen einen Mann in dessen Wohnung, schoss mit einer Schreckschusspistole auf ihn und verprügelte ihn, um Geld bei Verwandten zu erpressen. Dem Opfer gelang es zu fliehen. Wenige Tage später plante der Viersener zusammen mit seinem Mönchengladbacher Komplizen einen weiteren Mord. Dazu kam es nicht, weil der Mann aus Mönchengladbach inzwischen festgenommen werden konnte.