
Unter Drogeneinfluss - Vater mit Kind auf E-Scooter gestoppt
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Ein 36-jähriger Mönchengladbacher hat am gestrigen Dienstag, 29. September, sein Kind unter Drogeneinfluss auf einem E-Scooter transportiert und ist dabei von der Polizei gestoppt worden.
Der E-Scooter-Fahrer war gegen 8 Uhr auf der Kölner Straße in Odenkirchen-Mitte unterwegs, als die Beamten im Rahmen einer Streifenfahrt auf ihn und seinen 6-jährigen Sohn aufmerksam wurden. Daraufhin hielten sie den Mann in Höhe der dortigen Bezirkssportanlage an und kontrollierten ihn.
Aufgrund seines auffälligen Verhaltens vermuteten die Einsatzkräfte, dass der 36-Jährige zuvor Drogen konsumiert hatte. Verschiedene Reaktions- und Koordinationstests erhärteten den Verdacht. Ein daraufhin durchgeführter Drogenvortest schlug positiv auf den Wirkstoff THC an. Nachdem die Beamten im Beisein des Vaters den 6-Jährigen zur Schule brachten, nahmen sie den 36-Jährigen zur Polizeiwache mit. Dort entnahm ihm der zuständige Bereitschaftsarzt eine Blutprobe. Der Mann muss sich nun wegen des Fahrens unter Betäubungsmitteln verantworten.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass für das Fahren auf E-Scootern dieselben Regeln gelten wie für das Autofahren: Wer unter dem Einfluss von Drogen am Straßenverkehr teilnimmt und dabei keine Ausfallerscheinungen zeigt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Kommen drogenbedingte Fahrfehler, eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer oder sogar ein Verkehrsunfall hinzu, handelt es sich um eine Straftat. Des Weiteren ist es nicht erlaubt, mit mehr als einer Person auf dem E-Scooter zu fahren. (sts)
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