
Umwelthilfe fordert Pop-Up Radwege in Mönchengladbach
Die Deutsche Umwelthilfe hat in Mönchengladbach die Einrichtung sogenannter Pop-Up-Radwege beantragt.
Veröffentlicht: Montag, 22.02.2021 15:11
Bei dieser Form des Radwegs muss kein neuer Radstreifen angelegt werden - stattdessen werden Autospuren für den Radverkehr umfunktioniert. Die Stadt Mönchengladbach wollte sich auf solche Lösungen bislang nicht einlassen. Insgesamt hat die Deutsche Umwelthilfe jetzt Anträge für Pop-Up-Radwege in mehr als 230 deutschen Städten beantragt. Darunter auch Mönchengladbach, wo die Situation für den Radverkehr seit langem kritisiert wird. Zuletzt hatte auch der ADFC Mönchengladbach die Einrichtung von Pop-Up-Radwegen bei uns gefordert. Die Stadt hatte das damals abgelehnt - man konzentriere sich vorwiegend auf eine langfristige Verbesserung der Infrastruktur als auf temporäre Maßnahmen, hieß es. Laut Deutscher Umwelthilfe dauert die Errichtung herkömmlicher Radwege aber zu lange. Pop-Up-Radwege würden dagegen sehr kurzfristig zu einer Entlastung des Verkehrs führen und die Sicherheit für Radfahrer erhöhen.