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Umwelthilfe fordert höhere Parkgebühren
© Radio 90,1
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Umwelthilfe fordert höhere Parkgebühren

Auch in Mönchengladbach müsste Parken für Anwohner deutlich teurer sein, um die Mobilitätswende zu schaffen, so die Deutsche Umwelthilfe. Die Stadt könnte die Preise anziehen.

Veröffentlicht: Dienstag, 20.12.2022 14:13

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Die Deutsche Umwelthilfe fordert eine deutliche Erhöhung der Anwohnerparkgebühren - auch in Mönchenglabdach. Würde das nicht passieren, würde die Stadt die Mobilitätswende ausbremsen, heißt es. Ginge es nach der Deutschen Umwelthilfe, müssten parkende Anwohner jährlich mindestens 360 Euro bezahlen. In Mönchengladbach kostet der Anwohnerparkausweis rund 30 Euro im Jahr. Bis 2020 galt noch eine Obergrenze für Anwohnerparkausweise - diese ist aber seitdem gestrichen. Trotzdem haben nur wenige Städte die Preise erhöht. Fast 90 NRW-Städte würden nach wie vor nur 8 Cent oder weniger pro Tag für einen Anwohnerparkausweis verlangen, kritisiert die Umwelthilfe. Das müsse geändert werden. Auf Radio 90,1 Anfrage sagt die Stadtverwaltung, zurzeit gebe es keine Pläne die Gebühren für das Anwohnerparken zu erhöhen. In anderen Nachbarstädten ist dies aber schon geplant. Beispielsweise in Neuss werden Anwohner künftig über 300 Euro im Jahr zahlen müssen.

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