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Umgang in den Bahnen wird rauer
© Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben
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Umgang in den Bahnen wird rauer

Auch die Bahnunternehmen bei uns melden zuletzt zwar weniger, dafür aber tendenziell heftigere Konfrontationen zwischen Personal und Kunden. Sie reagieren unterschiedlich.

Veröffentlicht: Freitag, 12.07.2024 06:25

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Auch im Mönchengladbacher Bahnverkehr geht es teilweise rau zu. Das geht aus dem aktuellen Sicherheitsbericht der Bahnunternehmen hervor. Demnach gab es 2023 zwar insgesamt weniger Vorfälle in den Zügen - die waren dafür aber oft heftiger. Vier Unternehmen bieten aktuell Zugverbindungen an den Bahnhöfen Mönchengladbach und Rheydt an. Sie alle melden insgesamt weniger Vorfälle im vergangenen Jahr. Das habe aber hauptsächlich damit zu tun, dass die Maskenpflicht im April weggefallen war. Dafür gab es oft schwerwiegendere Vorfälle und die rund um die Uhr statt nur nachts. Dazu zählten Beleidigungen, Angriffe und der Konsum von Alkohol und Drogen. Die DB Regio testet deshalb Bodycams für ihr Personal. Bei der Eurobahn bekommt das Personal spezielle Schulungen. Bei Vias Rail soll deshalb auch weiter externes Sicherheitspersonal in einigen Linien mitfahren, unter anderem in der RB 35, die von Mönchengladbach nach Gelsenkirchen fährt.

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