
Therapeuten kämpfen mit Corona-Krise
Die Kontaktsperre sorgt bei uns auch bei vielen therapeutischen Praxen für massive Schwierigkeiten, etwa bei Logopäden, Ergotherapeuten und Physiotherapeuten.
Veröffentlicht: Donnerstag, 26.03.2020 14:26
Ihre Berufsverbände fordern deshalb eine größere Unterstützung durch die Politik in der Corona-Krise. Ausgangspunkt der Probleme sind die neuen Abstands- und Kontaktregeln gewesen. Therapeutische Berufsausübungen können demnach nur durchgeführt werden, wenn eine ärztliche Verordnung vorliegt, dass die Behandlung medizinisch notwendig ist. Das war auch schon vorher so - aber die ursprüngliche Formulierung des Landes habe für Verwirrung gesorgt, sodass viele Patienten ihre Termine abgesagt hätten, obwohl sie das nicht mussten. Momentan liefen die Praxen oft nur noch auf 20 Prozent Auslastung. Das sei ein Prozentsatz, der sie gerade noch so über Wasser halte, so die Verbände weiter. Selbst mit dem angekündigten Zuschuß des Bundes für kleinere Firmen von bis zu 15.000 Euro für drei Monate könnten viele Praxen nur die laufenden Kosten eines Monats überbrücken, heißt es.