Anzeige
Suchtberatung in Corona-Zeiten
Teilen: mail

Suchtberatung in Corona-Zeiten

Die Corona-Pandemie hat auch die Arbeit der Suchtberatung der Mönchengladbacher Diakonie beeinflusst.

Veröffentlicht: Dienstag, 21.07.2020 04:30

Anzeige

Es sei schwieriger geworden, Entzugs- oder Entgiftungsbehandlungen zu beginnen, so die Diakonie auf Radio 90,1-Anfrage. Unter anderem war es zuletzt schwieriger, in eine Selbsthilfegruppe einzusteigen. Zwar würden die sich jetzt langsam für neue Mitglieder wieder öffnen - trotzdem hat sich die Arbeit der Suchtberatung durch die Corona-Schutzmaßnahmen verändert, so Christine Neymeyer von der Diakonie:

Anzeige
Christine Neymeyer, Diakonisches Werk Mönchengladbach e.V.Hürden für Gruppen
Anzeige

Die Gruppen würden gerade kleiner gehalten. Spontan vorbeikommen ist erstmal nicht möglich. Die Teilnehmer müssen sich vorher anmelden, so die Diakonie.

Es gibt aber noch ein paar weitere Hürden, so Christine Neymeyer von der Mönchengladbacher Diakonie:

Anzeige
Christine Neymeyer, Diakonisches Werk Mönchengladbach e.V.Zuverlässigkeit
Anzeige

Ob es durch oder während Corona mehr Beratungsbedarf gegeben hat, könne man nur schwer sagen. Denn durch die Kontaktbeschränkungen sind die Zugangsmöglichkeiten deutlich reduzierter, so Neymeyer weiter.

In Mönchengladbach sterben immer weniger Menschen durch Drogenmissbrauch. Das zeigt eine Statistik des Landes NRW. Den größten Teil macht der Missbrauch von Alkohol aus.

Anzeige
Anzeige
Anzeige