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Studie zeigt Missstände bei Mönchengladbacher Pfadfindern
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Studie zeigt Missstände bei Mönchengladbacher Pfadfindern

Sexualisierte Gewalt und Machtmissbrauch sind bei der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg, kurz DPSG, weit verbreitet. Das ist das Ergebnis einer Studie der Unis in Marburg und Gießen.

Veröffentlicht: Freitag, 06.02.2026 05:57

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Die Ergebnisse der Studie sind gestern in Mönchengladbach veröffentlicht worden. Die Forscher sagen, dass das Problem sexualisierter und spiritueller Gewalt tief in die verbandlichen Strukturen der DPSG hinein reiche. Gemeinschaft, Macht, Nähe und ein spiritueller Überbau öffnen den Raum für sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen. Sie seien in Gemeinschaftssituationen besonders gefährdet. Die Täter seien oft männliche Vertrauenspersonen, die ihre Macht ausnutzen würden, heißt es weiter. Die Forscher empfehlen als Konsequenz, dass die Verbandskultur bei den Pfadfindern umgebaut wird. Klare Regeln und Sanktionen sowie eine unabhängige, externe Aufsicht könnten Gewalt vorbeugen. Die DPSG selbst nimmt die Ergebnisse sehr ernst. Sie sagt, sie wolle die Fälle auch zusammen mit den Betroffenen aufarbeiten.

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