Anzeige
Tagebau Garzweiler
© RWE AG
Teilen: mail

Streit um Tagebau-Abbaugrenzen

Die Stadt Mönchengladach kritisiert die RWE-Planungen für die Zukunft des Tagebau Garzweiler II.

Veröffentlicht: Dienstag, 03.03.2020 06:18

Anzeige

Konkret geht es um den Abstand der Abbaugrenze zu den Wohnsiedlungen in der Nähe. In dem neuen sogenannten Revierkonzept des Konzerns wird Wanlo demnach nicht berücksichtigt. Das Konzept sieht eine Vergrößerung des Abstands der Abbaugrenze zu den Erkelenzer Stadtteilen Venrath/Kaulhausen und Kückhoven vor. Der Mönchengladbacher Stadtteil Wanlo wird dabei nicht erwähnt. Das will sich die Stadt nicht gefallen lassen. Deshalb hat Oberbürgermeister Reiners angekündigt Ministerpräsident Armin Laschet einen Brief zu schreiben. Darin werde man die Abstandsforderung und weitere Forderungen gegenüber dem Braunkohlenplanverfahren bekräftigen, so die Stadt. Sie fordert wie ihre Nachbarkommunen Erkelenz und Jüchen schon seit mehreren Jahren einen Tagebau-Mindestabstand von 500 Metern zu Wohnsiedlungen. Das betrifft unter anderem auch Wanlo.

Anzeige
Anzeige
Anzeige