
Streit um geplante Radwege
Die geplante Einführung von Fahrradschutzstreifen auf der Rheydter- und der Friedrich-Ebert-Straße stößt auf Widerstand.
Veröffentlicht: Freitag, 12.07.2024 06:56
Eine Petition, unterzeichnet von Anwohnern und Geschäftsinhabern, richtet sich gegen das Vorhaben. Die Kritiker befürchten erhebliche Einschränkungen. Die Kritiker der Fahrradschutzstreifen sehen vor allem wirtschaftliche Nachteile für die Geschäfte an beiden Straßen. Weniger Stellflächen bedeuten auch weniger Kundschaft, heißt es. Zudem würden viele Parkmöglichkeiten für Anwohner wegfallen. Ein weiteres Argument gegen die Schutzstreifen ist die mögliche Ausweichstrecke auf die Nordstraße. Das könnte den Verkehr in Grundschulnähe erhöhen und ein Sicherheitsrisiko für Kinder darstellen, glauben die Initiatoren der Petition. Kritik gibt es aber auch am Umgang der Stadt mit dem Vorhaben. So hätten sich die Kritiker gewünscht, im Rahmen einer Bürgerbeteiligung an den Plänen beteiligt worden zu sein.