
Straftatenbilanz VRR
Die Straftaten in Bus und Bahn in unserer Region sind zuletzt zurückgegangen. Das geht aus Unterlagen des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr für die vergangenen beiden Jahre hervor.
Veröffentlicht: Montag, 15.06.2020 06:52
2019 wurden insgesamt knapp 17.000 Vorfälle in Bussen, Straßenbahnen und Zügen in VRR gezählt - ein Jahr zuvor waren es noch über 3.000 mehr. Den Rückgang erklärt sich der Verkehrsverbund damit, dass für einige Linien seit dem Fahrplanwechsel 2019 neue Betreiber zuständig sind. Problemzone im Nahverkehr bei uns sind offenbar die S-Bahnen - mehr als 60 Prozent aller Vorfälle passieren hier. Etwas über ein Viertel der gemeldeten Ereignisse fand außerdem in Regionalexpressen und Regionalbahnen statt. In den Bussen und Straßenbahnen unserer Region passiert demnach nur sehr selten etwas. Mehr als 70 Prozent aller Straftaten richten sich gegen Personen - vor allem Belästigung kommt oft vor. Bei den Handlungen gegen Sachen macht Vandalismus den größten Teil der Vorfälle aus.