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Stellungnahme der Stadt Mönchengladbach zu Doel 1 und 2
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Stellungnahme der Stadt Mönchengladbach zu Doel 1 und 2

Die Stadt Mönchengladbach will sich gegen die Laufzeitverlängerung der maroden belgischen Atommeiler Doel 1 und 2 aussprechen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 10.06.2021 16:05

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Hintergrund ist eine gerichtlich angeordnete Prüfung der Reaktoren in dessen Verlauf unter anderem auch Kommunen in Deutschland Stellungnahmen dazu abgeben dürfen. Ein erster Entwurf der Mönchengladbacher Stellungnahme wird am Donnerstagnachmittag (10.06.) im Umweltausschuss präsentiert. Die zwei Reaktoren Doel 1 und 2 bei Antwerpen, liegen nur etwa 130 Kilometer von NRW entfernt. Im Katastrophenfall würde auch Mönchengladbach in der erweiterten Gefahrenzone liegen. In dem Entwurf geht die Stadt deshalb unter anderem davon aus, dass bei einer großflächigen Atomkatastrophe, ähnlich wie in Tschernobyl, nicht nur die Mönchengladbacher selbst in Gefahr wären, sondern auch die Natur unwiderbringlich zerstört würde. Jeder Acker, jede Weidefläche, alle Kleingärten und jede Spielfläche in unserer Stadt würde dann aufgrund des Fallouts kontaminiert. Die Stadt betrachtet die Verlängerung der Laufzeit der Reaktoren deshalb als Gefahr für Mönchengladbach.  

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