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Steigende Mieten sind Problem für Geringverdiener
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Steigende Mieten sind Problem für Geringverdiener

Das Pestel-Institut hat jetzt die Entwicklung der Mieten in Mönchengladbach und damit die Situation der Geringverdiener am Wohnungsmarkt analysiert. Demnach sind die steigenden Mietpreise für Haushalte mit niedrigen Einkommen, wie Minijobber, Alleinerziehende und Rentner ein großes Problem.

Veröffentlicht: Samstag, 30.01.2021 07:36

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Laut dem Institut sind die vom Job-Center übernommenen Mieten für Single-Haushalte innerhalb der vergangenen sechs Jahre in Mönchengladbach deutlich gestiegen - und zwar um über 16 Prozent. Gleichzeitig würde bei den Mieten oft rausgeholt, was rauszuholen sei. Dabei würden Vermieter auf die Job-Center‘ als ‚zuverlässige Zahlstelle‘ setzen, so das Institut. Die Center übernehmen die Kosten für einfache billige Wohnungen. Und genau auf diese Wohnungen seien eben nicht nur Hartz-IV-Empfänger angewiesen, sondern eben auch die vielen andere Haushalte mit niedrigen Einkommen, die dann auf dem Wohnungsmarkt nur noch schwer eine Wohnung finden, so das Institut weiter. 

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