
Stauniveau könnte 2022 wieder spürbar zunehmen
Während es vorletztes Jahr auf den Autobahnen NRWs spürbar leerer geworden ist, war im vergangenen Jahr schon wieder deutlich mehr los. Das stellt der ADAC in einer Staubilanz für das vergangene Jahr fest.
Veröffentlicht: Donnerstag, 03.02.2022 14:14
Demnach lag das Stauaufkommen letztes Jahr um etwa ein Drittel höher als noch 2020. Allerdings ist es auf den Autobahnen noch immer deutlich leerer, als vor der Pandemie. Thomas Müther vom ADAC Nordrhein:
Für dieses Jahr rechnet der ADAC aber wieder mit einem rasanten Anstieg des PKW-Verkehrs. Um das abzumildern, schlägt der ADAC vor, Homeoffice auch nach der Pandemie beizubehalten und gleichzeitig wieder die Fahrgastzahlen im ÖPNV zu steigern. Damit den Autobahnen NRWs dann nicht der Kollaps droht, gebe es jetzt mehrere Stellschrauben, sagt Müther:
Die Autobahnen rund um Mönchengladbach gehörten letztes Jahr nicht zu den Stauschwerpunkten. Pendler Richtung Bergisches Land, Krefeld und Köln standen aber wieder öfter im Stau. Zu den staureichsten Streckenabschnitten gehörten etwa die A46 zwischen Hilden und Sonnborn, die A57 zwischen Krefeld und Meerbusch und die A3 zwischen Langenfeld und Köln.