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Stadtschützenfest: Pferd bekommt Nasenbluten
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Stadtschützenfest: Pferd bekommt Nasenbluten

Beim Stadtschützenfest hat ein Pferd der Königskutsche gestern Nasenbluten bekommen - Einsatz von Pferden bei Festen generell umstritten.

Veröffentlicht: Montag, 04.09.2023 13:13

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Das 17-Jahre alte Pferd Rex hatte während des Festes Nasenbluten bekommen. Es wurde daraufhin versorgt, ausgespannt und zu seinem Stall transportiert. Dem Pferd geht es inzwischen wieder gut, sagt Hans-Florian Theißen, der Organisator der Reiterei beim Stadtschützenfest. Auf Radio 90,1-Anfrage erklärt er:

Das Pferd habe abgeschnaubt und dadurch sei eine Ader beschädigt worden, die das Nasenbluten verursacht habe. Daraufhin habe der Kutscher sofort reagiert und die Blutung gestoppt, so Theißen. Am Stall angekommen habe ein Tierarzt das Pferd untersucht und die Diagnose des Nasenblutens bestätigt. Laut Theißen sei das Nasenbluten ein gewöhnlicher Vorfall, der bei Tieren genau wie bei Menschen mal vorkommen könne. Die Pferde des Stadtschützenfests seien gut mit Futter und Wasser abseits des Zuges versorgt worden. Außerdem sei ein großer Abstand der Pferde zu den Musikkapellen eingehalten worden. Die Linken hatten in einem offenen Brief gefordert, den Einsatz von Pferden beim Stadtschützenfest zu verbieten. Oberbürgermeister Felix Heinrichs hatte die Lage auf Schützenfesten zuvor als ein geringeres Risikogebiet als Karnevalsumzüge eingeschätzt.      

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