
Stadtrat setzt Zeichen gegen Juden- und Queer-Feindlichkeit
In Mönchengladbach kam es in letzter Zeit vermehrt zu rechtsextremem Vandalismus, Schmierereien und Angriffen auf Einrichtungen. Der Stadtrat hat dagegen jetzt ein deutliches Zeichen gesetzt. Die Mehrheit der Politiker hat für eine Resolution gestimmt – gegen Gewalt und Extremismus in unserer Stadt.
Veröffentlicht: Freitag, 15.05.2026 15:15
Unter anderem wurde im April am Queeren Zentrum eine Fensterscheibe beschädigt und ein Hakenkreuz auf das Gebäude geschmiert. In Neuwerk wurden jüdische Denkmäler mit nationalsozialistischen Symbolen beschmiert. Mit der Resolution möchten die Politiker im Stadtrat jetzt gemeinsam dagegen einstehen. Trotz gezielter Einschüchterungsversuche brauche es ein starkes Zeichen für ein friedliches Miteinander, hieß es von der SPD. In Mönchengladbach gebe es keinen Platz für menschenverachtende Haltungen und Taten, und Angriffe auf Schutzräume seien Angriffe auf uns alle, betonten die Grünen. Außer der AfD haben alle Parteien der Resolution zugestimmt.