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Stadtrat: Bauprojekte und Gestaltungsrichtlinie beschlossen
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Stadtrat: Bauprojekte und Gestaltungsrichtlinie beschlossen

Der Rat der Stadt Mönchengladbach hat eine ganze Reihe von Bauprojekten abgesegnet. Außerdem die neue Gestaltungsrichtlinie für Außengastronomien. Ein Antrag der Linken zur Prüfung eines Erbbaurechts hatte keinen Erfolg.



Veröffentlicht: Donnerstag, 17.02.2022 13:16

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Das Bild der Stadt soll sich in Zukunft nachhaltig durch eine ganze Reihe an Bauprojekten ändern - unter anderem durch Projekte in Gladbach und Westend.

Auch die Hindenburgstraße soll umfangreich umgestaltet werden - weg von einer reinen Einkaufsstraße hin zu einem Quartier mit Aufenthaltsqualität. Mehr Freizeit- und Spielflächen, dazu mehr Gastronomie und Kultur. Außerdem ging es Rat um das Projekt "Soziale Stadt Gladbach und Westend", was eine Umgestaltung des Berliner Platzes vorsieht, aber auch mehr Grünflächen bringen soll. Die Pläne waren in den Ausschüssen geändert worden und der Rat hat dem gestern zugestimmt. Bis September sollen Fördergelder beantragt werden. 

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Für Gastronomen und den Einzelhandel ändert sich, wie sie den öffentlichen Raum gestalten können. Bisher galt eine sehr strenge Gestaltungsrichtlinie für das Aufstellen von zum Beispiel Warenauslagen oder auch Mobiliar. Die Bezirksvertretung Nord und Süd, sowie der Ausschuss für Planung, Bauen und Stadtentwicklung und der Hauptauschuss haben diese Richtlinien überarbeitet und der Stadrat hat den Änderungen zugestimmt. Somit gibt es in Zukunft keine Vorgabe mehr für die Farbe von Möbeln - mit Ausnahme von Sonnenschirmen und Blumenkübeln in den Zentren. Auch Warenständern haben in Zukunft, sofern ein Gehweg von 2,5 Meter bestehen bleibt, keine Maximaile Höhe und Tiefe mehr. Eine wichtige Änderung ist allerdings auch, dass Gas- und Elekroheizpilze oder Heizstrahler verboten werden. Hintergrund ist der Klimaschutz.

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Die Partei Die Linke wollte mehr Transparenz bei Grundstückverkäufen durch die Stadt. Dafür hatte die Partei gestern einen Antrag im Rat der Stadt gestellt. Mit dem Antrag ist die Linke allerdings an der Mehrheit im Rat gescheitert. Auch weil viele Forderungen der Linken längst Praxis wären, wie unter anderem Grünen-Fraktionschef Boris Wolkowski bemerkt hatte. Die Linke hatte beantragt, dass Grundstücksverkäufe der Stadt für mehr Transparenz in den öffentlichen Teil des Rates gepackt werden sollen. Dies sei rein rechtlich nicht möglich. Außerdem prüfe die Stadt den Marktwert der zu veräußernden Grundstücke und dabei auch, ob ein Erbbaurecht nicht sinnvoller wäre. Etwas, dass die Linke ebenfalls mit ihrem Antrag gefordert hatte.

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