
Stadt stellt Maßnahmen gegen Jugendkriminalität vor
Eine Gruppe Jugendlicher sorgt seit einiger Zeit am Marienplatz und am Sonnenhausplatz für Ärger. Nachdem teilweise schwere Straftaten begangen wurden, hat die Stadt neue Wege gesucht, um die Jugendlichen zu erreichen und von Straftaten abzuhalten. Das war bisher nur zum Teil erfolgreich, wie die Stadt heute im Jugendhilfeausschuss berichten wird.
Veröffentlicht: Mittwoch, 18.05.2022 04:38
Die aus mehreren Dutzend Jugendlichen bestehende Gruppe raubte meist andere Minderjährige aus, teils mit vorgehaltenem Messer oder indem sie ihre Opfer verprügelten. Das Jugendamt versuchte sie zunächst mit Streetworkern zu erreichen, seit Oktober konnte man sie auch für ein Anti-Gewalt-Training gewinnen. Das klappte erst gut, später seien die Jugendlichen aber wieder in ihre alten Muster verfallen, heißt es. Das Jugendamt kooperiert auch eng mit Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendgericht, um etwa die Intensivtäter aus der Gruppe engmaschig zu beobachten und Maßnahmen zu planen. Gegen einige der Jugendlichen wird momentan eine Vielzahl an Verfahren geführt.