
Stadt ist unzufrieden mit Vertrag zum Strukturwandel
Die Stadt Mönchengladbach ist nicht ganz zufrieden mit dem Beschluss der Landesregierung zum Braunkohleausstieg. Denn bei der Leitentscheidung sind nicht alle Forderungen der Stadt berücksichtigt worden.
Veröffentlicht: Mittwoch, 28.04.2021 13:10
Unter anderem ist der geforderte Tagebauabstand zwischen Abbaugebiet und dem Mönchengladbacher Stadtteil Wanlo unbeachtet geblieben. Zwar wird eine Vergrößerung auf mindestens 400 oder 500 Meter in Aussicht gestellt - das betrifft aber nur die Erkelenzer Tagebauanlieger, so die Stadt. Auch die geforderte Verkürzung der Befülldauer des Garzweiler Restsees wurde abgelehnt. Es bleibt bei 40 Jahren nach Tagebauende. Es gibt aber auch positive Signale: unter anderem werden die Tagebau-Umfeldverbünde als ständige Gäste im Braunkohleausschuss vertreten sein. Die Stadt will sich nicht entmutigen lassen und ihre Ansprüche weiter aufrecht halten, heißt es.