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Stadt fordert sinnvolle Verteilung von Tagebau-Geldern
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Stadt fordert sinnvolle Verteilung von Tagebau-Geldern

Weniger Bürokratie und Fördermittel anhand von sinnvollen Kriterien: Das fordern Mönchengladbach und 18 andere Kommunen im Rheinischen Braunkohlerevier in einem gemeinsamen Positionspapier.

Veröffentlicht: Dienstag, 09.07.2019 04:27

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Jetzt hat die Landesregierung auf einige der Forderungen reagiert. Unter anderem wollen die an den Tagebau grenzenden Städte und Gemeinden, dass das Land bei der Planung von neuen Gewerbegebieten in der Region unkomplizierter und schneller wird. Genau dass wolle die Landesregierung mit einem geplanten, sogenannten Entfesselungspaket auch erreichen, heißt es in einer Antwort auf eine SPD-Anfrafe im Landtag. Außerdem plane das Land auch, Mönchengladbach und die anderen Tagebaustädte bei der Planung des Strukturwandels direkt zu unterstützen. Wie zukünftig Fördermittel an die Städte im Rheinischen Revier verteilt werden, soll die sogenannte Zukunftsagentur Rheinisches Revier entscheiden. Nach welchen Kriterien das geschieht, ist bislang noch unklar - die betroffenen Kommunen fordern hier objektive Richtlinien, etwa die Zahl der vom Kohleausstieg betroffenen Beschäftigten in den jeweiligen Städten.

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