
Stadt begrüßt Pläne zum Braunkohleausstieg
Wie soll der vorgezogene Ausstieg aus der Braunkohle aussehen? Dazu hat die Landesregierung einen Beschluss gefasst - den sogenannten "Leitentscheid Braunkohle". Der wird auch von der Stadt Mönchengladbach begrüßt und mitgetragen.
Veröffentlicht: Montag, 09.10.2023 04:37
Sie konnte sich auch als direkt betroffene Anrainerkommune intensiver einbringen. Die wesentlichen Forderungen der Stadt seien im Leitentscheid berücksichtigt worden, heißt es. An den Stadtteil Wanlo beispielsweise, darf der Tagebau nicht näher als 400 Meter heranrücken. Damit sei der Ortsteil besser vor den Auswirkungen des Tagebaus geschützt. Aber auch für Entwicklungen des Seeufers würden sich Chancen bieten. Denn Mönchengladbach bekommt deutlich mehr Seeanteil und damit mehr Ufer als ursprünglich geplant. Das Ziel, den Restsee schnellstmöglich zu befüllen, wurde in der neuen Leitentscheidung außerdem bestätigt. Weil mittlerweile klar ist, dass das Teilstück der A 61 zwischen Mönchengladbach-Wanlo und Titz-Jackerath nicht neu gebaut werden wird, kommt die gesamte Verkehrsplanung auch noch einmal auf den Prüfstand. Das könnte eine verkehrstechnische Entlastung für die Stadt bedeuten.