
Sozialverbände kritisieren Einsparungen des Bundes
Die Mönchengladbacher Sozialverbände schlagen Alarm. Sie kritisieren die geplanten Einsparungen im Bundeshaushalt.
Veröffentlicht: Dienstag, 19.09.2023 04:13
Mit den aktuell geplanten massiven Einsparungen im Sozialgesetzbuch II drohe ein dramatischer Abbau von Qualifizierungs- und Beschäftigungsplätzen für Langzeitarbeitslose - und für die Gruppe der jungen Menschen unter 25 Jahren. Ab dem Jahr 2025 sollen zudem nicht mehr die Jobcenter für junge Arbeitslose zuständig sein, sondern die Agenturen für Arbeit. Das Mönchengladbacher Jobcenter leiste aber einen wesentlichen Beitrag gegen Jugendarbeitslosigkeit, so die Verbände. In Mönchengladbach bestehe beispielsweise eine Kooperation des Jobcenters mit dem Fachbereich Kinder, Jugend und Familie. In einem gemeinsamen Projekt kümmere man sich um junge Arbeitslose, um sie wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Weiterhin gibt es das Projekt JIM- Jugend im Mittelpunkt, wo junge Menschen strukturierte Berufswegeplanung erarbeiten können. Durch die geplanten Kürzungen der Bundesregierungen sehen die Sozialverbände solche Projekte gefährdet. Bei uns sind derzeit rund 2300 junge Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren arbeitslos.