
Sozialbericht: Mehr Unterstützung für arme Familien
Die Viertel Mönchengladbachs befinden sich im Wandel - die Stadt sollte diese demografischen Veränderungen fördern und unterstützen. So empfiehlt es der Sozialbericht der Stadt Mönchengladbach. Das gilt demnach insbesondere für die Bereiche Integration und Alter. Aber auch für den Bereich Familie.
Veröffentlicht: Dienstag, 17.05.2022 12:58
In Mönchengladbach leben durchschnittlich mehr Großfamilien, als bundesweit. Vielfach sind es aber auch alleinerziehende Haushalte, die zudem noch auf Sozialgeld oder Hartz IV angewiesen sind - vor allem in den südlichen Stadtteilen und in den beiden Zentren. Der Sozialbericht empfiehlt hier, schon den Kindern mehr soziale Teilhabe und bessere Bildungschancen zu ermöglichen. Etwa über den Ausbau der offenen Jugendarbeit und kultureller Angebote. Eltern in prekärer Situation könne am besten durch eine gute Kinderbetreuung geholfen werden - so hätten sie mehr Spielraum, ihre finanzielle Situation durch Nebenjobs zu verbessern.