
Situation für Wohnungslose soll verbessert werden
Wie können wir Wohnungslosigkeit in Mönchengladbach verhindern? Und was kann getan werden, um Betroffenen besser zu helfen? Damit hat sich jetzt eine Fachtagung bei uns in der Stadt beschäftigt.
Veröffentlicht: Freitag, 14.06.2024 04:10
Rund 70 Teilnehmer aus der Stadt, aber auch von Bundesebene, haben darüber gesprochen. Die Sozialdezernentin der Stadt, Dörte Schall, zieht ein Fazit:
Wir hatten einige Ideen, was die Vernetzung angeht. Wir merken, dass die Informationen und die Beratungsangebote nicht ausreichend bekannt sind, schon gar nicht bei den Menschen, denen es schlecht geht. Wir brauchen mehr Angebote für Menschen, die krank sind, sowohl psychisch, als auch suchterkrankt. Da müssen wir ran.
Bei uns in Mönchengladbach kümmern sich unter anderem verschiedene Beratungsstellen und Streetworker um wohnungslose Menschen. Außerdem gibt es Notschlafstellen für über 100 Menschen beim Diakonischen Werk an der Jaener Straße und im Luisental. Laut der Zentralen Beratungsstelle des Diakonischen Werks sind in der Stadt im Moment rund 500 Männer und 150 Frauen ohne Wohnung. Die Dunkelziffer dürfte aber deutlich höher sein.

