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Schwieriger Wohnungsmarkt für Azubis und Rentner
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Schwieriger Wohnungsmarkt für Azubis und Rentner

Vor allem Azubis und Rentner in Mönchengladbach haben es am Wohnungsmarkt oft schwer. Das geht aus einer Studie des Pestel-Insituts hervor.

Veröffentlicht: Montag, 02.02.2026 14:34

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Die Gewerkschaft Bauen Agrar Umwelt, IG BAU, hatte die Studie mit in Auftrag gegeben. Sie hat auch klare Vorstellungen, wie die Situation besser werden kann. Rund 4.600 Azubis gibt es aktuell in Mönchengladbach, viele wohnen noch bei den Eltern. Laut IG BAU ein Anzeichen, dass die Mieten oft zu hoch sind, um sich vom Azubi-Gehalt eine Wohnung oder ein WG-Zimmer zu leisten. Die heimische Wirtschaft könne sich nicht leisten, dass Ausbildungen an der Miete scheitern, so die Gewerkschaft. Sie schlägt deshalb vor, dass mehr Azubi-Wohnheime gebaut werden - etwa in der Nähe von Ausbildungszentren. Gleichzeitig kann sich die Gewerkschaft auch Steuer-Entlastungen für Arbeitgeber vorstellen, die ihren Azubis mit ihrer Wohn-Situation helfen. 

Laut IG Bau gehen in den nächsten Jahren aber auch viele Baby-Boomer in Mönchengladbach in Rente, die dann günstige Wohnungen brauchen. Auch die Zahlen des Pestel-Instituts zeigen: Pro Jahr müssten in NRW etwa 18.000 neue Sozialwohnungen entstehen.  

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