
Schwere Zeiten für Gastronome bei uns
Den Gastronomen in Mönchengladbach und der Region geht es durch die Corona-Pandemie eher durchwachsen. Das hat uns der Hotel- und Gaststättenverband auf Nachfrage gesagt.
Veröffentlicht: Freitag, 24.07.2020 14:24
Fast jeder dritte Betrieb befürchtet durch die Pandemie schließen zu müssen. Weniger Sorgen müssen sich dagegen Gastronome machen, die eine große Außenfläche haben. Denn die Gäste wollen überwiegend draußen sitzen. Dort sei die Sorge vor einer Infektion geringer, als in den Lokalen selbst, so der DEHOGA. Der Verband begrüßt die jüngsten Lockerungen der Landesregierung. Mittlerweile sind nämlich wieder private Veranstaltungen mit bis zu 150 Gästen erlaubt. Man müsse jetzt den weiteren Verlauf der Pandemie abwarten, so der DEHOGA. Er ruft dazu auf, trotzdem in die Restauarants zu gehen. Nur so könne man die Gastronomie bei uns in dieser schwierigen Zeit unterstützen. Die Corona-Pandemie und ihre Folgen machen sich auch bei den Caterern in Mönchengladbach und der Region bemerkbar. Weil große Veranstaltungen zurzeit nicht stattfinden dürfen, brechen für die Caterer diverse Einnahmequellen weg. Während des Lockdowns wurde in einigen Fällen auf Lieferdienst umgestellt. Aktuell bediene man vor allem kleine Aufträge, wie etwa Taufen oder andere private Feiern. Die Nachfrage sei da, so der DEHOGA. Dem Hotel- und Gaststättenverband selbst seien bislang noch keine Caterer bekannt, die aufgeben mussten. Bis wieder Normalität einkehrt, werde es aber noch dauern, heißt es weiter.