
Schulleitungen in Mönchengladbach unter Druck
Auch in Mönchengladbach stehen Schulleitungen zunehmend unter Druck. Wie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft unserem Sender erklärt, bestehen hier ähnliche Probleme, wie an Schulen in ganz NRW.
Veröffentlicht: Montag, 09.12.2024 05:32
Der Verband Bildung und Erziehung hatte zuletzt eine Umfrage bei Schulleiterinnen und Schulleitern in Ganz Deutschland durchgeführt, wie zufrieden sie mit ihrem Job sind. Die Arbeit an NRWs Schulen erhält darin gerade mal die Schulnote 4,5. Und auch aus Sicht der Mönchengladbacher GEW gibt es viel Aufholbedarf. Demnach fehlt es an vielen Schulen an Personal. Gerade an Grundschulen müssten Schulleitungen oft Aufgaben des Sekretariats übernehmen, weil das nicht die Ganze Woche besetzt ist. Außerdem gebe es zu wenig Perspektive für Quereinsteiger, angemessen geschult und langfristig beschäftigt zu werden - das schaffe viel Unsicherheit. Außerdem bestehe an vielen Schulen allgemein Sanierungsbedarf. Besonders Akut sei der häufig bei Einrichtungen, die nur für Lehrpersonal bestimmt sind - wie eigenen Lehrertoiletten. Diese stammen teils noch aus den Siebzigerjahren.
Die Sekretariate an Mönchengladbacher Grundschulen sind nicht immer durchgehend besetzt - und das sorgt für mehr Arbeit auf Seiten der Lehrkräfte und Schulleitungen - diese Kritik äußert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. Die Stadt reagiert jetzt darauf und sagt: Die Situation sei kaum zu ändern. Wie viele Stunden das Sekretariat besetzt ist, hänge nämlich mit den Schülerzahlen zusammen. Außerdem seien die Zeiten mit den Schulleitungen erarbeitet worden. Auch den Vorwurf, dass nicht alle Schulen in Mönchengladbach angemessene Warnsysteme hätten, weist die Stadt zurück: Alle Schulen haben Warnsysteme. Es seien nur nicht alle seien gleich, heißt es.