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Schadenersatz nach Jagdunfall?
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Schadenersatz nach Jagdunfall?

Am Mönchengladbacher Landgericht soll heute das Urteil in einem Prozess um einen schweren Jagdunfall verkündet werden.

Veröffentlicht: Donnerstag, 27.02.2020 07:58

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Der 78-jährige Kläger aus Viersen soll vom 23-jährigen Angeklagten aus Mönchengladbach bei der Jagd angeschossen worden sein. Der Mönchengladbacher und der Mann aus Viersen waren gemeinsam zu einer Fuchsjagd aufgebrochen. Beim Zielen auf einen Fuchs soll der Mönchengladbacher dem Viersener dann mit einer Schrotflinte versehentlich in beide Beine geschossen haben. Der Beschuldigte sagt hingegen, ein anderer Jäger habe den Schuss abgegeben. Die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft hatte das damals bereits für möglich gehalten, sah sich aber nicht imstande, den tatsächlichen Schützen zu ermitteln. Heute will das Gericht in der Sache eine Entscheidung verkünden. Der Kläger verlangt 20.000 Euro Schadenersatz und eine monatliche Zahlung von 200 Euro.  

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